Entdecken Sie entspannte Routinen für Langhaarfellpflege — So bleibt das Fell Ihres Hundes gesund, glänzend und schön kämmbar
Sie kennen das: Ihr langhaariger Vierbeiner wirft wieder überall Haare, hat an manchen Stellen kleine Verfilzungen und schaut nach dem Spaziergang aus, als käme er direkt aus dem Matsch. Keine Sorge — mit klaren Routinen für Langhaarfellpflege schaffen Sie Struktur, sparen Zeit und verhindern Stress für Sie und Ihren Hund. In diesem Gastbeitrag von Clodagh Cares zeige ich Ihnen praktische, alltagstaugliche Schritte, die Sie sofort umsetzen können. Ob kurze tägliche Checks oder die gründliche Wochenroutine — hier finden Sie alles, was Sie für ein glückliches, gepflegtes Tier brauchen.
Wenn Sie den saisonalen Haarausfall reduzieren und die Haut während des Fellwechsels schützen möchten, hilft unser Beitrag Fellwechsel sinnvoll unterstützen mit konkreten Maßnahmen zur Entfilzung und Fütterung; dort erfahren Sie, welche Werkzeuge und Futterergänzungen den Prozess erleichtern. Für einen umfassenden Überblick zu Produkten, Routinen und Grundlagen der Hundepflege besuchen Sie außerdem unsere Seite Hunde Fellpflege, die viele Praxis-Tipps enthält und bei der Auswahl der richtigen Utensilien hilft. Und wenn Sie gezielt wissen möchten, wie oft und mit welchen Techniken Sie am besten vorgehen, lesen Sie unseren Leitfaden Regelmäßiges Kämmen und Bürsten, der Schritt-für-Schritt-Anleitungen und typische Fehler beim Umgang mit Langhaarfell erklärt.
Routinen für Langhaarfellpflege: Die wöchentliche Checkliste von Clodagh Cares
Eine gut durchdachte Wochenroutine ist das Rückgrat jeder erfolgreichen Fellpflege. Sie muss nicht aufwendig sein — vielmehr geht es um Regelmäßigkeit. Die folgende Checkliste ist so aufgebaut, dass Sie in etwa 20–45 Minuten pro Woche ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielen können, ohne in Stress zu geraten.
Wöchentliche Checkliste (empfohlen für die meisten Langhaarhunde)
- Täglicher Kurz-Check (2–5 Minuten): Augen, Ohren, Pfoten und Bauch rasch anschauen. So erkennen Sie Probleme früh.
- 2–3 Mal pro Woche bürsten (10–20 Minuten): Verhindert Verfilzungen und verteilt Hautöle gleichmäßig.
- Wöchentliches Komplettbürsten (20–40 Minuten): Gründlicher Durchgang inklusive Unterwolle, besonders an Hals, Flanken und Hinterbeinen.
- Wöchentlicher Ohr- und Pfoten-Check: Entfernen Sie sichtbaren Schmutz, prüfen Sie auf Rötungen oder Fremdkörper.
- Krallencheck (alle 2–4 Wochen): Kürzen Sie die Krallen, wenn sie an Teppichen hängenbleiben oder zu lang wirken.
- Zahnpflege (mindestens monatlich, ideal 2–3× pro Woche): Kurze Reinigung oder Zahnpflege-Spielzeug verwenden.
- Badetag planen (je nach Bedarf alle 4–8 Wochen): Nicht zu häufig baden, um die natürliche Hautschutzbarriere zu erhalten.
Diese Checkliste ist ein Ausgangspunkt. Passen Sie Intervalle an Alter, Aktivität, Rasse und Hautzustand Ihres Hundes an. Wenn Sie einmal eine Woche aussetzen müssen — kein Drama. Wichtig ist die Regelmäßigkeit über Monate, nicht das perfekte Durchziehen an einem einzigen Tag.
Tägliche Routinen für Langhaarfellpflege: Schnelle Tipps von clodaghcares.org
Kleine Gewohnheiten machen den großen Unterschied. Tägliche Miniaufgaben dauern selten länger als fünf Minuten, sparen Ihnen aber später viel Aufwand und reduzieren das Risiko von Problembereichen.
Die 2–5 Minuten Routine für jeden Tag
- Augen: Mit einem weichen, feuchten Tuch sanft abwischen, wenn Tränen oder Krusten sichtbar sind.
- Ohren: Nur bei sichtbarem Schmutz reinigen; bei starkem Geruch oder Schmerz sofort zum Tierarzt.
- Pfoten: Zwischen den Ballen kontrollieren, getrocknete Erde oder kleine Steinchen entfernen.
- Schnelles Durchkämmen an flusenempfindlichen Stellen (Hals, Achseln, Hinterbeine).
- Geruch und Haut: Riecht der Hund ungewöhnlich stark oder zeigen sich Juckreiz/Rötungen, notieren Sie das.
Tägliche Mini-Session gegen Verfilzungen
Bei Hunden, die schnell verfilzen, lohnt eine tägliche 5–10-minütige Mini-Session. Nutzen Sie einen grobzinkigen Kamm oder einen Entfilzer, halten Sie die Haut mit der freien Hand straff und arbeiten Sie behutsam von außen nach innen. Das verhindert, dass kleine Knoten zu großen Matten werden — und erspart Ihnen das schmerzliche Herausschneiden später.
Kurze Fragen, klare Antworten
Was, wenn der Hund nicht stillhält? Versuchen Sie, die Pflege als Spiel einzuführen: Belohnungen, Lob und kurze Pausen. Geduld zahlt sich aus — ein paar Minuten täglich und Ihr Hund wird entspannter bei der Pflege.
Bürsten, Kämmen und Hautpflege: Langhaarfellpflege-Routinen im Fokus von Clodagh Cares
Bürsten ist mehr als Kosmetik: Es fördert die Durchblutung, entfernt lose Haare und verteilt die natürlichen Hautöle. Die richtige Technik und die passenden Werkzeuge sind deshalb essenziell.
Welche Werkzeuge brauche ich?
| Werkzeug | Wofür |
| Slicker-Bürste | Entfernt lose Haare und leichte Verfilzungen |
| Entfilzer / Dematting-Tool | Für hartnäckigere Knoten; vorsichtig und in kleinen Schritten einsetzen |
| Metallkamm (fein & grob) | Kontrolle und Feinkämmung, besonders bei Unterwolle |
| Naturborstenbürste | Für Glanz und Verteilung der Hautöle |
So bürsten Sie richtig
- Arbeiten Sie in Sektionen: Hals, Rücken, Flanken, Bauch, Beine und Schwanz. So bleiben Sie organisiert.
- Beginnen Sie mit groben Werkzeugen, arbeiten Sie sich zu feinen Kämmen vor — von der Haut nach außen.
- Bei Verfilzungen: Zuerst mit einem Entfilzer die äußeren Schichten lösen, dann den Rest mit einer Slicker-Bürste bearbeiten.
- Halten Sie die Haut mit einer Hand leicht gespannt, um Ziehen zu minimieren.
- Beenden Sie die Pflege mit einer Naturborstenbürste, um Glanz zu erzeugen und die Hautöle zu verteilen.
Worauf bei der Hautpflege achten?
Die Haut ist das Fundament für ein gesundes, schönes Fell. Trockenheit, Allergien oder Parasiten zeigen sich oft zuerst an der Haut.
- Ernähren Sie Ihren Hund ausgewogen. Omega-3-Fettsäuren (z. B. Fischöl) unterstützen Haut und Fell.
- Bei trockener Haut helfen sanfte, feuchtigkeitsspendende Shampoos und gelegentliche Leave-in-Produkte.
- Bei Juckreiz, starker Schuppenbildung oder kahlen Stellen: Tierarzt konsultieren, nicht selbst therapieren.
- Parasitenprophylaxe ist Pflicht — Floh- und Zeckenschutz regelmäßig anwenden.
Badetage sinnvoll planen: Langhaarfellpflege-Routinen, die funktionieren
Baden kann ein Genuss sein — oder eine Katastrophe, wenn man nicht vorbereitet ist. Zu häufiges Baden trocknet die Haut aus; zu seltenes Baden führt zu Geruch und hartnäckigem Schmutz. Planen Sie daher bewusst.
Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Baden?
- Standardintervall: alle 4–8 Wochen. Aktivere Hunde oder solche, die draußen viel unterwegs sind, benötigen möglicherweise häufiger ein Bad.
- Vor besonderen Anlässen (z. B. Ausstellung): 1–2 Tage vorher, damit das Fell Zeit zum Setzen hat.
- Bei Hautproblemen: nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt und mit geeigneten medizinischen Shampoos.
Schritt-für-Schritt-Anleitung fürs Baden
- Vorbereitung: Gründlich bürsten, um lose Haare und Knoten vor dem Wasser zu entfernen.
- Wassertemperatur: Lauwarm. Zu heißes Wasser schadet der Haut.
- Shampoo: pH-neutrales Hundeshampoo verwenden. Bei trockener Haut ein feuchtigkeitsspendendes Produkt wählen.
- Einwirkzeit: Kurz und gemäß Herstellerangaben. Medizinische Shampoos nur nach Anweisung länger einwirken lassen.
- Ausspülen: Gründlich, bis kein Schaum mehr spürbar ist — Shampoorückstände reizen die Haut.
- Conditioner und Finish: Bei sehr langem Fell einen Conditioner verwenden, gut ausspülen und dann vorsichtig trocknen.
- Trocknen: Handtuch trocken rubbeln, anschließend föhnen auf niedriger Stufe, falls Ihr Hund das zulässt.
- Nacharbeit: Nach dem Trocknen das Fell erneut bürsten und feinkämmen.
Praktische Tipps nach dem Bad
Wenn das Fell zu stark verfilzt ist, kann Föhnen helfen, es zu lockern — aber nur bei niedriger Temperatur und mit Abstand. Vermeiden Sie aggressive Bürsten, solange das Fell noch feucht ist. Ein leichtes Sprüh-Conditioner schützt das Haar beim Kämmen und gibt Glanz.
Ganzheitliche Langhaarfellpflege: Krallen-, Ohren- und Zahnpflege integriert
Fellpflege allein reicht nicht aus: Krallen, Ohren und Zähne sind wichtige Bestandteile einer ganzheitlichen Routine. Diese Bereiche beeinflussen den Komfort und die Gesundheit Ihres Hundes maßgeblich.
Krallenpflege — mehr als nur schneiden
- Kontrollieren Sie die Krallen alle 2–4 Wochen. Wenn sie auf glattem Boden „klackern“, sind sie zu lang.
- Schneiden Sie nur die Spitzen; vermeiden Sie das Quick. Bei Unsicherheit lieber kürzer schneiden und öfter kontrollieren.
- Wenn das Schneiden Stress verursacht: Gewöhnen Sie den Hund schrittweise daran, oder lassen Sie die Krallen professionell feilen.
Ohrenpflege — luftig und sauber
- Inspektion: Wöchentlich. Achten Sie auf Geruch, Rötung oder Ausfluss.
- Reinigung: Nur sichtbaren Schmutz mit einem weichen Tuch oder einem speziell dafür vorgesehenen Reiniger entfernen.
- Lange Ohren oder Ohrhaare: In manchen Fällen sinnvoll, Haare im Ohrkanal entfernen zu lassen, um Luftzirkulation zu verbessern.
Zahnpflege — täglich oder mehrmals pro Woche
Die meisten Hundebesitzer unterschätzen die Bedeutung der Zahnpflege. Plaque und Zahnstein führen zu Schmerzen und können innere Organe beeinträchtigen.
- Idealerweise täglich putzen, mindestens 2–3× pro Woche ist ein guter Anfang.
- Benutzen Sie eine Hundezahnbürste und spezielle Zahnpasta. Menschliche Zahnpasta enthält oft schädliche Inhaltsstoffe.
- Bei stärkerem Zahnstein: Professionelle Zahnreinigung beim Tierarzt.
Fellwechsel-Routinen für Langhaarhunde: Haut- und Fellgesundheit mit Clodagh Cares
Der saisonale Fellwechsel ist für viele Hunde eine belastende Zeit — für Sie als Besitzer kann er schnell unüberschaubar werden. Mit gezielten Routinen reduzieren Sie Fellansammlungen im Haus und unterstützen gleichzeitig die Hautgesundheit.
Intensivpflege während des Fellwechsels
- Tägliches Bürsten: Entfernt lose Unterwolle, bevor sie sich in Teppichen festsetzt.
- Geeignete Tools: Unterwollrechen oder spezielle Entfilzer helfen, sofern sie schonend eingesetzt werden.
- Ernährung anpassen: Mehr Omega-3-Fettsäuren unterstützen einen gesunden Fellwechsel.
- Hydration sicherstellen: Gut hydrierte Haut ist widerstandsfähiger und das Fell sieht besser aus.
Wann ist der Besuch beim Profi sinnvoll?
Wenn massive Unterwollansammlungen, großflächige Filzstellen oder Hautreizungen auftreten, ist ein professioneller Groomer oder der Gang zum Tierarzt ratsam. Ein Groomer kann effizient und sicher entfilzen, ohne die Haut zu verletzen — und das spart Nerven und Zeit.
Praktischer Pflegeplan: Beispielwoche für langhaarige Hunde
Konkrete Pläne helfen oft mehr als allgemeine Ratschläge. Hier ein Vorschlag, den Sie als Vorlage nutzen und an Ihren Alltag anpassen können.
- Montag: Kurzer Check morgens (Augen, Ohren, Pfoten), 10 Minuten Bürsten am Abend.
- Dienstag: 5 Minuten Zahnpflege oder Kauspielzeug mit Zahneffekt; Pfoteninspektion nach dem Spaziergang.
- Mittwoch: Gründliche Bürstsession (20–30 Minuten), Krallencheck.
- Donnerstag: Kurzcheck, bei Bedarf Ohrenreinigung.
- Freitag: Mini-Entfilzung an kritischen Stellen und eine Hautinspektion.
- Samstag: Größere Runde draußen; danach Pfoten säubern und leichtes Bürsten.
- Sonntag: Freier Tag oder Badetag, je nach Bedarf. Abschließend gut trocknen und bürsten.
Häufige Probleme und schnelle Lösungen
Auch mit besten Routinen treten gelegentlich Probleme auf. Hier sind typische Fälle und wie Sie schnell reagieren können.
- Starke Verfilzung: Ruhig bleiben, in kleinen Schritten mit einem Entfilzer arbeiten. Bei tiefen Matten unbedingt professionelle Hilfe suchen.
- Rötungen oder nässende Stellen: Sofort den Tierarzt aufsuchen — das kann eine Infektion oder Allergie sein.
- Starker Geruch nach dem Baden: Häufige Ursache ist schlecht ausgespültes Shampoo. Beim nächsten Mal gründlicher ausspülen.
- Zu lange Krallen: Kürzen lassen und künftig öfter kontrollieren. Bewegung auf harten Böden trägt zur natürlichen Abnutzung bei.
FAQ — Die wichtigsten Fragen zu Routinen für Langhaarfellpflege
Wie oft sollte ich meinen langhaarigen Hund bürsten?
Im Normalfall empfiehlt sich ein gründliches Bürsten 2–3 Mal pro Woche und kurze tägliche Checks an anfälligen Stellen. Während des Fellwechsels oder bei sehr dickem Unterfell ist tägliches Bürsten sinnvoll. Ziel ist, lose Haare zu entfernen, Verfilzungen vorzubeugen und die Hautöle gleichmäßig zu verteilen. Passen Sie die Häufigkeit an das Verhalten und den Fellzustand Ihres Hundes an.
Wie häufig ist Baden sinnvoll?
Baden sollte in der Regel alle 4–8 Wochen erfolgen, abhängig von Aktivität und Hauttyp. Zu häufiges Baden kann die natürliche Hautbarriere stören; zu seltenes Baden führt zu Geruch und hartnäckigem Schmutz. Verwenden Sie pH-neutrales Hundeshampoo und spülen Sie gründlich. Bei Hautproblemen sprechen Sie mit dem Tierarzt über geeignete medicinale Shampoos.
Welche Werkzeuge sind für die Langhaarpflege unverzichtbar?
Eine Slicker-Bürste, ein grobzinkiger und ein feinzinkiger Metallkamm, ein Entfilzer/Dematting-Tool sowie eine Naturborstenbürste gehören zur Grundausstattung. Ergänzend sind Krallenschneider, eine Hundezahnbürste und pH-neutrales Shampoo nützlich. Achten Sie auf hochwertige Werkzeuge, die die Haut nicht verletzen.
Wie beuge ich Verfilzungen am besten vor?
Regelmäßiges Bürsten, schnelles Auskämmen an Problembereichen wie Bauch, Achseln und hinter den Ohren, sowie tägliche Mini-Sessions bei anfälligen Hunden minimieren Verfilzungen. Feuchte Stellen nach dem Spaziergang gut trocknen und bei beginnender Verfilzung vorsichtig mit Entfilzer arbeiten oder fachmännische Hilfe suchen.
Welche Rolle spielt die Ernährung für Fell und Haut?
Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend hochwertigen Proteinen und essentiellen Fettsäuren (insbesondere Omega-3) unterstützt Haut und Fell. In manchen Fällen sind Ergänzungen wie Fischöl sinnvoll; sprechen Sie die Dosierung mit dem Tierarzt ab. Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist ebenfalls wichtig für die Hautelastizität.
Wann sollte ich zur Profi-Groomerin oder zum Groomer gehen?
Wenn Verfilzungen großflächig sind, wenn Sie unsicher beim Entfilzen sind oder wenn der Hund Hautreizungen zeigt, ist ein Besuch beim Profi empfehlenswert. Groomer haben Erfahrung mit schonenden Entfilzungstechniken und können zudem einen kompletten Pflege-Check durchführen, inklusive Krallenfeilen und Ohrenpflege.
Wie reinige ich die Ohren richtig?
Prüfen Sie die Ohren wöchentlich auf Geruch, Rötung oder Ausfluss. Entfernen Sie nur sichtbaren Schmutz mit einem weichen Tuch oder einem vom Tierarzt empfohlenen Ohrreiniger; niemals tief in den Gehörgang einführen. Bei anhaltendem Geruch oder Schmerzen unbedingt den Tierarzt aufsuchen.
Wie oft sollten die Krallen gekürzt werden?
Kontrollieren Sie die Krallen alle 2–4 Wochen. Wenn die Krallen auf glattem Boden klackern oder beim Gehen stören, sind sie zu lang. Schneiden oder feilen Sie nur die Spitzen; vermeiden Sie das Quick. Bei Unsicherheit lassen Sie sich die Technik vom Tierarzt zeigen oder nutzen den Service beim Groomer.
Was hilft bei empfindlicher oder allergischer Haut?
Bei empfindlicher Haut sind milde, feuchtigkeitsspendende Shampoos und gezielte Pflegeprodukte empfehlenswert. Dokumentieren Sie Symptome (Juckreiz, Rötung) und sprechen Sie mit dem Tierarzt über mögliche Allergietests oder medikamentöse Therapien. Parasitenprophylaxe nicht vernachlässigen, da Flohbisse oft zu Hautproblemen führen.
Wie oft sollte ich die Zähne meines Hundes putzen?
Für eine gute Mundgesundheit ist tägliches Zähneputzen ideal; mindestens 2–3 Mal pro Woche reduziert Plaque deutlich. Verwenden Sie spezielle Hundezahnbürsten und -pasta. Bei starkem Zahnstein ist eine professionelle Zahnreinigung durch den Tierarzt erforderlich.
Wie stelle ich eine Pflegeroutine für Welpen zusammen?
Beginnen Sie früh mit kurzen, positiven Pflegeeinheiten: kurze Bürstungen, sanfte Berührungen an Pfoten und Ohren, Gewöhnung an die Zahnbürste. Belohnungen und ruhiges Lob helfen beim Aufbau positiver Assoziationen. Halten Sie die Sessions kurz und steigern Sie langsam Dauer und Umfang.
Was tun, wenn der Hund Angst vor Pflege hat?
Arbeiten Sie in kleinen Schritten, bieten Sie Leckerlis und Pausen an und machen Sie die Erfahrung angenehm. Training mit Desensibilisierung (z. B. nur das Bürsten bei kurzer Dauer belohnen) hilft. Bei starken Ängsten kann die Unterstützung eines Hundetrainers oder Verhaltensberaters sinnvoll sein.
Abschluss und Handlungsempfehlungen
Routinen für Langhaarfellpflege sind keine Hexerei — sie sind ein Investment in die Gesundheit und Lebensqualität Ihres Hundes. Beginnen Sie klein: Führen Sie tägliche Kurzchecks ein, bauen Sie eine feste Wochenroutine auf und passen Sie die Intervalle an die Bedürfnisse Ihres Tieres an. Wenn Sie konsequent bleiben, werden Sie weniger Zeit mit Problembehebung verbringen und mehr Zeit mit Ihrem Hund genießen können.
Wollen Sie noch tiefer einsteigen? Notieren Sie sich für zwei Wochen, wie lange Sie pro Pflegeeinheit brauchen, welche Stellen problematisch sind und welche Produkte gut funktionieren. So erstellen Sie Ihren persönlichen Pflegeplan — maßgeschneidert für Ihren Hund. Viel Erfolg und Freude bei der Pflege Ihres langhaarigen Freundes!


